Lesenswertes aus der Arbeitswelt

Berufsblog

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Die neue deutsche Rechtschreibung - die wichtigsten Regeln

November 30th, 2006 by info

Die neue deutsche Rechtschreibung ist gar nicht mehr so neu. Aber die Verwirrung nach wie vor groß. Was für die Kleinsten unter uns, die sie in der Schule von der Pike auf lernen, “babyeinfach” und logisch ist, bereitet uns Großen so allerhand Kopfzerbrechen. Noch immer! Und wie sieht es in der Praxis aus? Wir ignorieren sie, bis der Arzt kommt. Mitunter bemühen wir uns aber auch, obwohl das verdammt unbequem ist. Und geben schließlich entnervt auf. Auch noch sehr beliebt. Wir mischen. Ein bisschen alt, dazu ein bisschen neu. Was für ein Mix! Dagegen ist kein Kraut gewachsen. Wer steigt da noch durch? Hier kommt Erste Hilfe.
Die wichtigsten Regeln der neuen deutschen Rechtschreibung in loser Folge.

1) ss oder ß?

Auf kurzen Vokal folgt ss: Fass, Bass, Riss, Boss, Ross, nass, Erstklässler…
Auf langen Vokal oder Diphtong folgt ß, wenn im Wortstamm kein Konsonant mehr folgt: Straße, Soße, groß, Muße, heiß, weiß…

Vokal? Selbstlaut
Konsonant? Mitlaut
Diphtong? Ein starker Vokal (a,e,o) verbunden mit einem schwachen Vokal (i,u)

Beispiele: au, ei, eu

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Schulabschluss im zweiten Anlauf? Ja geht denn das?

November 29th, 2006 by info

Sie haben Haupt-, Realschule oder Gymnasium vorzeitig und ohne Abschluss verlassen? Na sowas. Warum denn das? Hatten Sie mal einen fiesen Durchhänger und keine Lust mehr auf Lehrer, Lernen und Schule? Ach, wer kennt das nicht von uns?! Oder war es bei Ihnen doch alles ganz anders? Wie auch immer. Wenn Sie Lust auf eine zweite Chance haben, dann bekommen Sie sie? Holen Sie Ihren Abschluss nach. Das geht wirklich. Kein Scherz! Wo? An Volkshochschulen, in Ausbildungsprojekten, an der Abendschule oder per Fernlehrgang. Infos gibt es direkt bei Anbietern oder bei der Arbeitsagentur. Ein Tipp noch: Fragen Sie nach, ob es Anrechnungsmöglichkeiten für Ihre Ausbildung gibt.

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Wie wahr!!!

November 28th, 2006 by info

Kleider machen Leute - aber sie machen nicht den Menschen.

(Othmar Capellmann)

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Spaß im Job - die Stimmung macht’s!

November 27th, 2006 by info

Ich sag’s ja immer wieder ;-) . Und nun bekomme ich auch noch kompetente Unterstützung von der Unternehmerseite aus der Tagespresse. Das Tolle daran? Die Gegenseite stimmt mir zu. Dass ich als Arbeitnehmerin wert darauf lege, dass die Atmospähre an meinem Arbeitsplatz positiv ist, damit ich in meinem Job gute Arbeit leisten kann, ist ja klar. Selbst wenn die Aufgaben nicht immer “Das Gelbe vom Ei” sind. Dass zunehmend aber auch immer mehr Arbeitgeber zu der Einsicht gelangen, dass das Klima am Arbeitsplatz eine wichtige Rolle spielt, finde ich klasse.

Was lese ich da am vergangenen Wochenende im Hamburger Abendblatt? Ein Interview von einem Unternehmenschef mit der Überschrift “Achten Sie auf gute Stimmung.” Na sowas, dachte ich bei mir, das klingt ja interessant. Da lese ich doch mal weiter! Und dann wird’s emotional (oha…). Er gesteht eine Firmenpleite ein, bei der er seine damaligen Mitarbeiter emotional verloren habe! Dabei dachte ich bisher doch immer, Emotionen seien im Beruf fehl am Platz!

Und wie meint der Mann das? Dass er sich in guten Zeiten, wenn alles nach Plan läuft, gern mit seinen Mitarbeitern befasst und auseinandersetzt. Kling gut! Und in schlechten Zeiten? Da schlägt seine eigene Grundstimmung ins Negative um und verändert seine Wahrnehmung, wie er offen zugibt. Wenn der Druck wächst und wenig geht! Dann ist er selbst schlecht drauf. Dann nervt ihn einfach alles und er hat das Gefühl, dass alles viel zu langsam geht oder nur fehlerhaft erledigt wird. Und überhaupt sind in so einer angespannten Phase alle unwillig und unfähig! Ganz schön mutig, so etwas zuzugeben. Mit soviel Offenheit bietet er Angriffsfläche und kann sich verdammt verletzbar machen. Oder? Aber eigentlich ist das auch sympathisch. Wir sind Menschen und machen Fehler. Und wer ist schon unfehlbar? Und was hat der Einsichtige daraus gelernt? Dass das Führungsverhalten des Chefs auf keinen Fall von äußeren Faktoren abhängig sein darf! Und dass er unbedingt Kollegen und Mitarbeiter um sich braucht, auf die er sich verlassen kann, die einschreiten und den Mund aufmachen, sobald sie merken, dass er als Chef wegen Stress oder Druck versagt und das Team emotional nicht mehr führen kann. Wichtig für das gesamte Unternehmen ist eine positive Grundstimmung. In guten wie in schlechten Zeiten… :-) .

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Da ist was dran ;-)…

November 24th, 2006 by info

 

Wer sich zu wichtig für kleinere Arbeit hält, ist meistens zu klein für wichtige Arbeit.

(Jacques Tati)

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Nein zur Abschaffung des Ladenschlussgesetzes - Schutz für Arbeitnehmer

November 23rd, 2006 by info

 

Ver.di und 120 Betriebsräte des Einzelhandels sprachen sich in in der vergangenen Woche gegen die geplante Abschaffung des Ladenschlussgesetzes aus.

Die Forderung: Es müsse sichergestellt werden, dass niemand zur Sonntags- oder Nachtarbeit gezwungen werden kann! Sollte es dennoch zur Umsetzung kommen.

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Heute mal wieder ein Spruch…

November 22nd, 2006 by info

Der wahre Freund des Königs ist der, der es wagt, die Wahrheit auszusprechen.

(T.S. Elliot)

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Sexy Arbeitgeber?

November 21st, 2006 by info

Employer Branding oder die Steigerung der Arbeitgeberattraktivität

Als Unternehmen verführerisch, interessant und begehrenswert zu sein, ist eine Kunst, die nicht jedes Unternehmen beherrscht! “Employer Branding” heißt das neue, wichtige Zauberwort. 70 Prozent der deutschen Unternehmen sind der Meinung, dass Employer Branding eine hohe bzw. zunehmende Bedeutung hat. Eine Umfrage der Deutschen Employer Branding Akademie (DEBA) unter Personalverantwortlichen aus 65 Firmen kam zu diesem Ergebnis.

Um die Arbeitgebermarke nach außen stimmig zu präsentieren sind für erfolgreiches Employer Branding drei Faktoren sehr wichtig:

1) Attraktivität

2) Unverwechselbarkeit

3) Nachhaltigkeit

Was ein Unternehmen nach außen kommuniziert, muss authentisch sein und mit dem inneren Bild übereinstimmen. Nur wer glaubwürdig ist, steigert nachhaltig als Arbeitgeber seine Wettbewerbsfähigkeit. Ein häufig gemachter Fehler ist, dass Unternehmen “auf zu vielen Hochzeiten gleichzeitig tanzen wollen”. Anstatt sich auf wichtige Kernpunkte zu konzentrieren bzw. Stärken zu betonen, wird häufig zu viel nach außen gesendet und geht unter. Wichtig wäre es, das Besondere oder Spezielle eines Unternehmens positiv darzustellen und hervorzuheben, um so eine Unverwechselbarkeit zu erzielen.

Warum ist es für Unternehmen eigentlich so wichtig, für Bewerber attraktiv zu sein?

Die Antwort liegt auf der Hand. Viele Unternehmen suchen qualifizierte Mitarbeiter, die passgenau auf Positionen passen müssen. Die Suche nach Fachpersonal ist eine große Herausforderung, und oft sind gute Mitarbeiter Mangelware. Für viele Personalverantwortliche bedeutet das, dass sie systematisch entsprechende Mitarbeiter gewinnen müssen, um diese dann langfristig an ihr Unternehmen zu binden. Andererseits ist es für jeden Arbeitnehmer eine sehr persönliche, sensible und zukunftsorientierte Entscheidung, wenn es darum geht, bei einem Unternehmen zuzusagen und einen Arbeitsplatz anzunehmen. Schließlich muss für den potentiellen Arbeitnehmer erkennbar sein, warum er sich gerade für dieses Unternehmen entscheiden soll und nicht für ein Konkurrenzunternehmen!

Das Erstaunliche ist, dass das Gehalt für Bewerber schon lange nicht mehr an erster Stelle steht, wenn es um die Entscheidung für einen neuen Arbeitgeber geht.

Viel wichtiger sind ein positives Arbeitsklima, interessante Aufgaben, flexible Arbeitszeiten, Aufstiegs- und langfristige Entwicklungsmöglichkeiten. Zudem legen Bewerber großen Wert auf Vertrauenswürdigkeit, Werteverständnis und die Work-Life-Balance (das ausgewogene Verhältnis von Arbeitszeit und Freizeit).

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Berlin, Berlin…

November 20th, 2006 by info

Good Bye Ladenschlussgesetz - die Hauptstadt gibt grünes Licht

Seit dem letzten Wochenende ist es Realität. Berlin hat als erstes Bundesland die Ladenöffnungszeiten freigegeben.

An sechs Tagen in der Woche rund um die Uhr einkaufen zu können oder Dienstleistungen in Anspruch zu nehmen, ist eine wundervolle Vorstellung. Und bedeutet für viele Kunden, Dienstleistungsbetriebe und Einzelhändler ein neu gewonnenes Stück Freiheit. Der Sonntag steht höchstwahrscheinlich nicht zur Debatte und soll unangetastet bleiben. “Und das ist auch gut so.”

Warum soll in Deutschland auch nicht möglich sein, was in vielen anderen Ländern der Welt ganz alltäglich ist? Und klasse funktioniert!

Einkaufen, wenn man Zeit und Lust hat und in der Stimmung ist. Zum Beispiel gemütlich in den Abendstunden oder am Wochenende. Entspannt flanieren, sich Zeit nehmen und inspirieren lassen… So wird der Einkauf zum Erlebnis und ist nicht mehr nur reine Bedürfnisbefriedigung, die schnell gehen muss. Für Kunden paradiesische Zustände. Und für Einzelhändler wahrscheinlich auch. Weil das Portemonnaie in angenehmer Einkaufsatmosphäre viel lockerer sitzt und auch größere Anschaffungen viel bewusster getätigt werden können. Vielleicht entsteht auf diese Weise sogar eine neue Einkaufskultur! “Shopping” als Erlebnis. Und auch für Dienstleistungunternehmen wie Autowerkstätten beispielsweise oder andere Reparaturbetriebe tun sich hier tolle Möglichkeiten auf. Zum Beispiel durch Nachtarbeit. Der Kunde bringt sein Auto abends in die Werkstatt, und am nächsten Morgen ist wieder alles in Ordnung. Klasse, oder?

Wenn da nur nicht das Problem mit den Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern - besonders Verkäuferinnen und Verkäufer sind betroffen - wäre! Wieso? Welches Problem denn?

Es geht um Mehrarbeit und Zwänge! Sinnvoll wäre es, neue Arbeitsplätze für Menschen zu schaffen, die gern in den Abend- und Nachtstunden bzw. zu bisher in Deutschland untypischen Zeiten arbeiten möchten. Oder aber die Arbeitsmöglichkeiten für bereits Beschäftigte zu flexibilisieren. Aber was passiert? Die neue Freiheit wird auf Kosten der bereits Beschäftigten ausgetragen. Ist das fair? Nein. Das ist unflexibel und überhaupt nicht zufkunfsorientiert. Gut möglich, dass hier eine Riesenchance vertan wird. Dabei gibt es sehr viele Menschen, die bisher keinen klassischen Beruf ausüben und auch nicht in Vollzeit tätig sind, aber gern arbeiten würden. Aus welchen Gründen auch immer!

 Wer hat eine Meinung zu diesem Thema?

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Motivation

November 17th, 2006 by info

Wenn du mit anderen ein Schiff bauen willst, so beginne nicht, mit ihnen Holz zu sammeln, sondern wecke in ihnen die Sehnsucht nach dem großen, weiten Meer.

(Antoine de Saint-Exupéry, 1900 - 1944)

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